Ich habe versehentlich den cremigsten Hummus gemacht - ohne Tahini und ohne Zitronensaft!
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Ich liebe Hummus, den nussigen, herzhaften Dip aus dem Nahen Osten, der normalerweise aus Kichererbsen, Tahini, Knoblauch und Olivenöl hergestellt wird. Traditionellerweise wird Hummus mit Fladenbrot oder zu grilliertem Fleisch serviert. Ich dippe gerne knackiges Gemüse wie Gurken, Karotten oder Peperoni in Hummus.
Eines schönen Tages hatte ich Lust auf leckeren Hummus, ich hatte aber vergessen, welchen zu kaufen. Da ich immer Kichererbsen aus der Dose in meinem Notvorrat lagere, wollte ich schnell welchen in meinem Standmixer selber machen. Naja, ein Blick in den Küchenschrank offenbarte, dass ich auch kein Tahini zu Hause hatte und auch die Zitronen waren alle. Zu Hause habe ich aber immer Naturjoghurt. Also ersetze ich den Zitronensaft mit Naturjoghurt und sowohl Tahini als auch Olivenöl mit Walnussöl. Das Resultat: Der beste Hummus, den ich je gegessen habe! Sorry, Le Phénicien, ihr wart meine Hummus-Nummer Eins, bis jetzt, denn jetzt mache ich den besten Hummus der Welt selber.
Hier ist das Rezept:
Man giesse die Flüssigkeit
1 Dose Kichererbsen (245 g)
ab (ausser man verwendet diese anstelle des Wassers!) und schütte die Kichererbsen in den Mixer. Man füge
60 g fettarmen Joghurt
40 g Walnussöl
40 g Wasser (statt Wasser kann man auch die Flüssigkeit der Kichererbsen verwenden)
1 Knoblauchzehe (oder so viele, wie man will…ich verwende meist zwei)
Salz (so wie man es mag)
hinzu. Alles gut pürieren. Sollte der Hummus zu trocken oder zu dickflüssig sein, kann man einfach etwas mehr Joghurt oder Walnussöl hinzufügen. Das ist schon alles! So macht man den cremigsten Hummus, ganz ohne Tahini und Zitronensaft.