Aus der Weihnachtsbäckerei - Totenbeinli
Die feinen Stängeli mit gerösteten Haselnüssen sind vielleicht nicht das hübscheste Weihnachtsguetzli, dafür aber eines der besten! Der Name ist etwas makaber, trotzdem dürfen Totenbeinli an Weihnachten nicht fehlen, aber auch unter dem Jahr passen sie perfekt zu einer dampfenden Tasse Kaffee oder Tee.
Man rühre in einer Schüssel
150 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz
2 frische Eier
1 Messerspitze Zimt
bis die Masse hell ist.
Man röste
100 g Haselnüsse
und hacke diese grob. Dazu gebe ich die Haselnüsse in eine beschichtete Bratpfanne (ohne Öl!) und röste die Nüsse unter ständigem Rühren auf mittlerer Stufe, bis sie nach Röstaroma duften. Danach gebe ich sie in mein NutriBullet und hacke sie für ca. 1 Sekunde! Aufgepasst: Hackt man sie länger, werden sie zu gemahlenen Haselnüssen.
Man gebe die gerösteten und gehackten Haselnüsse zu den anderen Zutaten sowie
150 g gemahlene Haselnüsse
250 g Mehl
und füge alles zu einem Teig zusammen. Den Teig zugedeckt für ca. 2 Stunden kühl stellen.
Den Teig portionenweise auf etwas Mehl ca. 1 cm dick ausrollen und fingerbreite und lange Stängeli schneiden. Die Stängeli auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und nochmals ca. 15 min kühl stellen. Die Nussstangen mit einem verklopften Ei bestreichen. In der Mitte des auf 200° C vorgeheizten Ofens ca. 12 min backen. Auf einem Backgitter auskühlen.
Schokoladenliebhaber schmelzen Schokolade oder Kuvertüre im Wasserbad und tunken die Totenbeinli in die flüssige Schokolade. Auf einem Backgitter die Schokolade fest werden lassen.
In einer gut verschliessbaren Keksdose lassen sich die Totenbeinli ein paar Wochen aufbewahren… obwohl sie so fein sind, dass sie kaum so lange überleben!
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