Ein Jahr lang ölte ich meine Haare mit Rosmarinöl und das ist passiert
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Nach einem Friseur-Desaster bei dem mir gegen meinen Willen meine Haarlänge halbiert wurde, suchte ich nach Mitteln und Wegen, meine Haar zu schnellerem Wachstum anzuregen. Leider bin ich von Natur aus nicht mit schnellem Haarwachstum gesegnet. Haare wachsen im Schnitt etwas 1 cm bis 1.5 cm. Ich befinde mich eher am unteren Durchschnitt wenn nicht sogar darunter. Bei meiner Recherche, wie ich meine Haar zu besserem Wachstum anregen könnte, stiess ich auf diverse Haaröle, die die Haare so richtig spriessen lassen sollten. Als erstes probierte ich Rizinusöl aus. Ein Jahr lang ölte ich meine Haare mit einer Mischung aus Rizinus- und Kokosöl. Da Rizinusöl sehr schwer und klebrig ist, sollte man es mit einem leichteren und flüssigeren Trägeröl mischen. Kokosöl enthält Laurinsäure, weshalb es tief ins Haar eindringen und vor Proteinverlust schützen kann. Was mit meinen Haaren nach einem Jahr ölen mit Rizinusöl- und Kokosöl geschah, erfährst du hier.
So nutze ich Rosmarinöl auf Kopfhaut und Haaren
Rosmarinöl soll angeblich die Duchblutung der Kopfhaut fördern und so dafür sorgen, dass die Haarwurzeln besser mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt wird, was wiederum zu kräftigerem Haar und weniger Haarausfall führen soll. Auch soll Rosmarinöl für eine gesunde Kopfhaut sorgen. Da nur aus einer gesunden Kopfhaut gesunde Haare wachsen können, dachte ich, es wäre ein Versuch wert. Also schaffte ich mir ein Fläschchen Rosmarinöl an und ölte mir damit vor jeder Haarwäsche die Kopfhaut und die Haare.
Anfangs nutzte ich pures Rosmarinöl. Im Gegensatz zu Rizinusöl ist Rosmarinöl ein sehr leichtes, sehr flüssiges, fast schon wässeriges Öl. Vorsicht bei der Anwendung von purem Rosmarinöl: Es ist hochkonzentriert und kann allergische Reaktionen hervorrufen. Ich war zufrieden mit den Resultaten und wollte es unbedingt längerfristig anwenden. Da aber pures Rosmarinöl recht teuer ist, mischte ich es erst selber mit günstigem Kokosöl oder Walnussöl, kaufte aber später eine bereits fertige Mischung mit diversen Ölen.
Da ich sehr feines, welliges bis lockiges Haar habe, das durch Produkte - insbesondere Öle - schnell beschwert und strähnig wird, wendete ich das Rosmarinöl als ÖWC-Methode vor jeder Haarwäsche an. Die ÖWC-Methode kurz erklärt: Vor jeder Haarwäsche schützt man die Längen mit einem Öl vor der austrocknenden Wirkung von Shampoos. Man gibt einfach etwas Öl auf die Hände, verreibt das Öl, verteilt es in Haarlängen und Haarspitzen und lässt es mindestens 15 Minuten (bis sogar mehrere Stunden über Nacht) einwirken. Da ja das Rosmarinöl vor allem auf der Kopfhaut wirkt, verteilte ich es auch auf der Kopfhaut. Dazu massierte ich meine Kopfhaut mit meinen öligen Fingern, bis das Öl überall schön verteilt war.
Das geschah mit meinen Haaren
Schnelleres Haarwachstum bemerkte ich leider keines. Wie beim Rizinusöl oder generell der ÖWC-Methode hatte ich aber weniger Haarbruch und Spliss. Während Rizinusöl meine Haare irgendwie voluminöser erscheinen liess, machte das Rosmarinöl meine Haare glänzender und weicher. Schnelleres Haarwachstum oder weniger Haarausfall bemerkte ich keinen. Meine Kopfhaut war schon immer unproblematisch. Es dauert recht lange, bis mein Haaransatz fettig wird, trotzdem habe ich aber keine trockene oder schuppige Kopfhaut. Auch das Rosmarinöl änderte nichts daran, weder im Positiven noch im Negativen. Da ich den Duft von Rosmarinöl liebe, werde ich es weiterhin als Öl für die ÖWC-Methode verwenden. Die ÖWC-Methode schützt meine eher trockenen Haare davor, noch mehr auszutrocknen und hilft mir so, Spliss und Haarbruch vorzubeugen. Dadurch muss ich kaum mehr Spitzen schneiden, was im Endeffekt auch dazuführt, dass ich meinem Ziel von schönen langen Haaren schneller erreiche.
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